Drittelmarathon

Sieben Uhr aufstehen ist nichts was an einem Sonntag besonders viel Spaß macht. Doch was nützt das schon. Ich schlüpfe ich die bereitgelegten Laufklamotten und und mache erst mal Kaffee. Natürlich auch Herkulesbrei, wir brauchen schließlich die Energie. Das Frühstück ist schnell verdrückt und wir kämpfen noch mit der Restmüdigkeit.
Schon die Anreise wird lang. Bus, Bahn, Straßenbahn. Beim letzten Umsteigen rennen wir schon mal, und schaffen eine Straßenbahn früher, das heißt auch wir sind zwanzig Minuten eher da und haben ausreichend Zeit. Wir schauen uns um trinken noch ein Wasser und ich lese was so auf den anderen Laufshirts steht.
Noch ist es frisch am Morgen, aber die Sonne kommt schon raus und zeigt was sie kann. Die Jacken sind im Rucksack und der ist schon verstaut, das kommt die Sonne grade recht.
Wir warten auf den Startschuss. Tausende Läufer, alle hampeln komisch rum, dehnen und strecken sich und versuchen sich mehr oder weniger warm zu machen. Einige Übertreiben, wie ich finde und sprinten sinnlos umher.
Mit den Startschuss bewegt sich das Feld. Wir kommen relativ schnell zum Start und es geht los. Locker immer den anderen nach. Die Kilometer schwinden, wir haben gute Laune und bleiben auf Kurs. Der letzte Kilometer macht noch mal einige Anstrengung, aber eigentlich nur, weil es über so unebenes Kopfsteinpflaster geht. Ich habe ein bisschen Sorge und passe auf nicht umzuknicken. Dann ist die Zielgerade auch schon in Sicht. Wir sind schneller als im letzten Jahr, über 7 Minuten insgesamt. Stolz kaufen wir uns ein Bier um lümmeln im Gras.

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